Verfahrensbeistandsschaften


Gerade bei Sorge- und Umgangsrechtsfragen streiten sich Eltern sehr häufig und verlieren dabei die Interessen ihrer Kinder aus dem Blick. Kinder und Jugendliche sind durch den Streit der für sie wichtigsten Personen oft so verunsichert, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse nicht äußern.

Bei Sorge- und Umgangsrechtsanträgen von Verwandten oder dem Jugendamt muss das Familiengericht, wenn dies erforderlich ist, deshalb dem Minderjährigen einen Verfahrensbeistand zur Seite stellen. Hiermit soll gewährleistet werden, dass die Interessen des Kindes vertreten sind. Häufig können Kinder (besonders in Spannungs-situationen und bei Loyalitätskonflikten) ohne Unterstützung einer Vertrauensperson die eigenen Wünsche vor Gericht nicht äußern.

Aufgabe des Verfahrensbeistands ist es, in dem Gerichtsverfahren sicherzustellen, dass  der Wunsch des Kindes in das Verfahren eingebracht und seine Bedürfnisse berücksichtigt werden. Zu den Aufgaben des Verfahrensbeistandes gehört es, auf das Kind einzugehen und ihm das Verfahren und die Inhalte altersgerecht zu erklären und seine Interessen zu vertreten. Dazu führt der Verfahrensbeistand ein oder mehrere Gespräche mit dem Kind und, wenn es sinnvoll erscheint, den Eltern und/oder anderen Bezugspersonen. Er ist bei der Anhörung des Kindes und während des Gerichts-verfahrens anwesend und unterstützt wenn nötig. Der Verfahrensbeistand erstellt zudem einen schriftlichen Bericht für das Familiengericht.


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Stand: 23.10.2018