Alte Pressemitteilungen



Vom SkF Wiesbaden zur Veröffentlichung freigegebene Texte.

Die Pressemitteilungen dürfen in der vorliegenden Form weiterveröffentlicht werden, solange die Vorlage sinngemäß wiedergegeben und ein Belegexemplar vorgelegt wird. Auf Anfrage werden Bilder in Originalgröße zugesandt.







Pressemitteilung
27.06.2017

Aktiv und engagiert im Sinne der christlichen Nächstenliebe – Erika Nehrkorn feiert ihren 80. Geburtstag

(Foto: SkF Wiesbaden)

Erika Nehrkorn, langjähriges Vorstandsmitglied des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) e. V. Ortsverein Wiesbaden, blickt zu ihrem 80. Geburtstag am 27. Juni 2017 auf ein von vielfältigem ehrenamtlichem Engagement geprägtes Leben zurück.

Erika Nehrkorn engagiert sich seit Jahrzehnten konsequent und kompetent ehrenamtlich für den Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Wiesbaden und das Jugendhilfezentrum Johannesstift. Darüber hinaus ist sie bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft und dem Verein für Straf-fälligenhilfe Wiesbaden e. V. aktiv.

Der Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Wiesbaden, der in diesem Jahr sein 110-jähriges Bestehen begeht, unterstützt und fördert Not leidende Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien und unterhält eine Schwangerenberatungsstelle, macht Angebote im Bereich der Frühen Hilfen, fungiert als Betreuungsverein und ist alleiniger Gesellschafter des Jugendhilfezentrums Johannesstift.

Die Juristin Erika Nehrkorn war von 1979 bis 2013 als aktives Vorstandsmitglied des SkF e. V. Wiesbaden tätig - davon insgesamt 21 Jahre als Vorstandsvorsitzende. Seit 2013 steht sie dem Verein als kooptiertes Vorstandsmitglied mit Rat und Tat zur Seite. Erika Nehrkorn förderte intensiv den Auf- und Ausbau der Angebote der SkF Beratungsstelle und des Betreuungsvereins, war verantwortlich für die Führung der Vereins-angelegenheiten und vertrat die Anliegen des SkF e. V. Wiesbaden und seiner Zielgruppen in vielen kommunalen und diözesanen Gremien. Sie war maßgeblich an der Gründung der Wiesbadener Jugendhilfegesellschaft mbH beteiligt, die 1992 die Trägerschaft über die SkF-Einrichtung „Jugend-hilfezentrum Johannesstift“ übernahm. Erika Nehrkorn unterstützt – jahrelang auch als ehrenamtliche Geschäftsführerin - aktiv und engagiert die anerkannt erfolgreiche Arbeit des Jugendhilfezentrums, dessen Trägerschaft 2001 allein in den Sozialdienst katholischer Frauen überging.

Das breit gefächertes Wissen, die profunden Erfahrungen, die eingebrachte Zeit und das überaus große soziale Engagement der kompetenten und aktiven Katholikin werden von all ihren Wegbegleiterinnen und Wegbe-gleitern in Wiesbaden und im gesamten Bistum geschätzt. Für ihr vielfältiges Engagement wurde Erika Nehrkorn im Verband, auf kommunaler sowie auf Bistums- und Bundesebene gewürdigt: 1997 erhielt sie die „Agnes-Neuhaus-Medaille“ des SkF Zentralverbandes, 2002 die „St. Georgs-Medaille“ des Bistums Limburg, 2004 die „Bürgermedaille in Silber“ der Landeshauptstadt Wiesbaden; 2008 wurde sie mit dem „Bundesver-dienstkreuz am Bande“ und 2013 mit der „Silbernen Ehrennadel“ des Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtvereins geehrt.


Kontakt:
Dr. Marina Schmitt
Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Wiesbaden
Platter Straße 80
65193 Wiesbaden
Tel. 0611 / 95287-13
dr.marina.schmitt@skf-wiesbaden.de








Pressemitteilung
15.06.2017





Großes Engagement des SkF AnziehTreff für geflüchtete Frauen und ihre Kinder

Dank der großzügigen Unterstützung der Glücksspirale konnte der SkF AnziehTreff sein Engagement für geflüchtete Frauen und ihre Kinder weiter ausbauen und die vielen Ehrenamtlichen gut bei den neuen Herausforderungen unterstützen.

Geflüchtete Frauen schätzen die Möglichkeit, beim SkF AnziehTreff gut gebrauchte, kostenlose Schwangerschafts- und Kinderkleidung, Baby(erst)ausstattung, Spielsachen und Kinderbüchern zu erhalten oder sich vor Ort Kinderwagen oder Kinderbetten zu leihen. Die Frauen, die vor allen Dingen aus  Syrien, Afghanistan oder dem Irak kommen, werden von zwei haupt- und ca. 60 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Ohne die herausragende Arbeit dieser vielen Ehrenamtlichen wäre die Arbeit nicht zu leisten, bringen sie gemeinsam doch monatlich so viele Stunden ein wie 3,5 Vollzeitkräfte.

Da die Arbeit mit geflüchteten (schwangeren) Frauen und Kindern auch neue Herausforderungen mit sich brachte, wurden für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedene Fortbildungsveranstaltungen organisiert und durchgeführt. Dazu gehörten z. B. „Sitten und Bräuche in anderen Ländern/Kulturen“, „Rechtliche Aspekte in der Arbeit mit Geflüchteten“ und „Wie ist die Situation in den Gemeinschaftsunterkünften?“ mit verschiedenen Referentinnen und Referenten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schätzen dabei besonders die Möglichkeit zu Nachfragen und zur Diskussion im Forum. Das Feedback der Teilnehmer/innen war durchweg positiv. Eine Teilnehmerin fasst dies zusammen: „Ich fühle mich nun deutlich sicherer im Umgang mit den geflüchteten Frauen, weil ich mehr über ihre Situation hier in Deutschland weiß und ihren kulturellen Hintergrund besser verstehe. So hat mir die Fortbildung geholfen, selbst besser helfen zu können.“

Mit der Unterstützung durch die Glückspirale konnte auch das niederschwellige Beratungs- und Orientierungsangebot im SkF AnziehTreff erweitert werden. Neben ganz praktischen Fragen zu Schwangerschaft und Geburt, zur medizinischen und geburtlichen Versorgung in Deutschland, berichteten die Frauen von den erlebten Verlusten an Heimat, Beruf, sozialem Kontext und Familie, von ihrer Ungewissheit die eigene Zukunft und die ihrer Familie betreffend, von ihrer Unsicherheit, wie sich die Geburt eines (weiteren) Kindes auf die beengte Wohn- und Lebenssituation in der Gemeinschaftsunterkunft auswirkt, von ihren Problemen in der Partnerschaft oder mit den bereits vorhandenen Kindern etc. Teilweise konnten die Fragen von den Ehrenamtlichen beantwortet werden, teilweise wurden die Frauen an die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen verwiesen, die dann – häufig auch unter Hinzuziehung von Sprachmittlerinnen – die Sorgen und Nöte der Frauen professionell aufgreifen und gemeinsam mit ihnen bearbeiten konnten. Wendeten sich die Frauen während der Schwangerschaft an den AnziehTreff konnten sie im Rahmen der Hilfe bei einer Antragstellung bei der „Bundesstiftung Mutter und Kind“ dann auch weitere finanzielle Unterstützung erhalten.







Pressemitteilung
07.11.2016





Glücksspirale unterstützt Arbeit des SkF AnziehTreffs für geflüchtete Frauen und ihre Kinder

Das in ganz Wiesbaden bekannte Angebot des SkF AnziehTreffs (Schulberg 27) wird zunehmend auch von Flüchtlingsfrauen genutzt. Sie erhalten dort gut gebrauchte, kostenlose Schwangerschafts- und Kinderkleidung, Bettwäsche, Handtücher und Babyausstattung oder leihen sich Kinderwagen oder Kinderbetten. Die Kinder freuen sich über Spielzeuge oder Bücher.

Die geflüchteten Frauen benötigen viel Zeit, Zuwendung durch Gespräche und Unterstützung bei vielen Fragen rund um das Leben in Deutschland. Die fremde Kultur und die Geschichten, die die Frauen mit in den AnziehTreff bringen, stellen denn auch besondere Anforderungen an die zwei hauptamtlichen und ca. 60 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Wiesbaden hat hier bereits reagiert und finanziert seit April 2016 aus Eigenmitteln eine 66%-Stelle zur praktischen und organisatorischen Unterstützung der Leiterin des AnziehTreffs. Nichtsdestotrotz waren weitere Mittel notwendig, um die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen fortzubilden und zu begleiten, damit sie diese neuen Herausforderungen gut meistern und die geflüchteten Frauen bestmöglich unterstützen können.

Der Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Wiesbaden freut sich deshalb sehr, dass die Glückspirale Gelder zur Verfügung stellt, um die Unterstützung für die geflüchteten Frauen und die Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten. Geplant sind u.a. mehrere Veranstaltungen zu rechtlichen Fragen rund um Flucht und Vertreibung, der Situation von Geflüchteten in Wiesbaden, dem Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen.







Pressemitteilung
08.08.2016

Schwanger und fremd im Land – Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Wiesbaden engagiert sich für flüchtende Schwangere

Frauen, die schwanger aus ihrem Heimatland geflüchtet sind, oder Frauen, die nach der Flucht hier in Deutschland ein Kind erwarten oder gerade bekommen haben, haben es besonders schwer. Sie haben Problem mit der Sprache und kennen sich nicht mit unserem Gesundheitssystem aus. Sie kommen mit ihren eigenen Traditionen und Erfahrungen hier an und sind unsicher, was sie und ihre Kinder hier erwartet. Sie wissen nicht, an wen sie sich bei Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt wenden können. Sie machen sich Sorgen, um die Zukunft ihrer Kinder und möchten alles Notwendige tun, damit es diesen gut geht.

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Wiesbaden (SkF) unterstützt deshalb geflüchtete Frauen in der Zeit der Schwangerschaft und nach der Geburt des Kindes durch Informationen und verschiedene Angebote. Dies trägt dazu bei, dass die geflüchteten Frauen Sicherheit und Vertrauen gewinnen, ein wenig Ruhe erleben und Hoffnung schöpfen. Damit werden Ängste reduziert und Überlastungssituationen vermieden.

Aktuelle Angebote des SkF e.V. Wiesbaden für geflüchtete schwangere Frauen:
Die Schwangerenberaterinnen des SkF e.V. Wiesbaden gehen auf die ganz unterschiedlichen Bedürfnisse der geflüchteten Frauen ein, beantworten ihre Fragen, vermitteln Informationen rund um Schwangerschaft und Geburt in Deutschland, hören einfach nur zu, wenn eine Frau oder ein Paar die eigene Geschichte erzählen möchte. In Kooperation mit den drei Wiesbadener Geburtskliniken werden auch Besuche der Kreißsäle organisiert. Mit Hilfe einer Sprachmittlerin können die Frauen ihre Fragen stellen, um sich auf die ihre Geburt in Deutschland vorbereiten zu können. Zudem ist zusammen mit dem Frauengesundheitszentrum SIRONA ein Gruppenangebot für schwangere Frauen entstanden. In angenehmer Atmosphäre können sie ihre Themen einbringen und Fragen an die Schwangerenberaterin stellen und sich im geschützten Raum auf die Geburt vorbereiten.

Ab Mitte September bieten der SkF e.V. Wiesbaden in seinen Räumlichkeiten in der Friedrichstraße 30 darüber hinaus einen Mütter-Sprach-Treff an. Hier können sich geflüchtete Frauen bei Kaffee und Tee austauschen und erste, einfache Worte in Deutsch lernen. Mit einer Hebammensprechstunde wird der SkF e.V. Wiesbaden den Frauen darüber hinaus Gelegenheit gegeben, persönliche Fragen zu Schwangerschaft und Geburt sowie zur Entwicklung und Pflege des Babys zu klären. Dabei ist eine Sprachmittlerin vor Ort, die bei der Übersetzung unterstützt.

Neues Angebot: Schwangerenbegleiterinnen für geflüchtete Frauen gesucht!
Aber auch ganz alltagsnahe Unterstützung ist gefragt! Dazu gehören die Begleitung zum Arzt, zur Hebamme oder zur Behörde oder in andere Angebote in der Stadt, einfach ein Besuch, ein Spaziergang oder ein Gespräch, die Hilfe beim Besorgen von Babykleidung u.s.w.. Deshalb soll das professionelle Angebot des SkF e.V. Wiesbaden nun durch ein Angebot ergänzt werden, in dem Ehrenamtliche für einen Zeitraum von 6 bis 7 Monate die Begleitung einer geflüchteten Frau von der Schwangerschaft bis in die erste Zeit nach der Geburt übernehmen. Studentinnen oder junge Mütter können sich hier ebenso engagieren wie berufstätige Frauen oder Frauen nach der Familien- oder Berufsphase. Der SkF e.V. schult und begleitet die Ehrenamtlichen intensiv bei ihrem Engagement. Interessierte können sich gerne an den Sozialdienst katholischer Frauen wenden (Kontakt: Martina Oebels, Tel. 0611/95287-19, martina.oebels@skf-wiesbaden.de).

Das Engagement des SkF e.V. Wiesbaden ist eingebettet in das katholische Netzwerk „Willkommenskultur für Geflüchtete“ Wiesbaden. Finanziert werden die Angebote des SkF e.V. Wiesbaden für geflüchtete schwangere Frauen aus Mitteln der „Willkommenskultur für Flüchtlinge“ des Bistums Limburg und der Deutschen Fernsehlotterie.

Kontakt:
Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Wiesbaden, Platter Straße 80, 65193 Wiesbaden
Martina Oebels, Tel. 0611-95287-19;
martina.oebels@skf-wiesbaden.de
Dr. Marina Schmitt, Tel. 0611-95287-13;
dr.marina.schmitt@skf-wiesbaden.de








Pressemitteilung
23.06.2016

Solidarität stiftet Frieden

Die Delegiertenversammlung des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) ruft zum Einsatz für sozialen Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf.

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Pressemitteilung
27.04.2015 – Fassung v. 13.05.15

Gäste aus Kirche, Politik und Sozialwesen gratulieren
Dr. Ingrid Abel, SkF e.V. Wiesbaden, zum 80. Geburtstag


Am 27.April 2014 würdigte der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Wiesbaden Frau Dr. Ingrid Abel anlässlich ihres 80. Geburtstages und dankte ihr für 18 ½ Jahre ehrenamtliches Engagement im Vorstand des SkF.

Zu den Gratulanten gehörten unter Anderen der stellvertretende Wiesbadener Stadtdekan, Herr Pfarrer Gras, der Geistliche Beirat des SkF e.V. Wiesbaden, Herr Pfarrer Knud W. Schmitt, der Stadtverordnetenvorsteher, Herr Wolfgang Nickel, in Vertretung des Oberbürgermeisters Frau Stadträtin Gabriele Wolf, die Leiterin des Amtes für Soziale Arbeit, Frau Christa Enders, Vertreter des Bischöflichen Ordi­nariats in Limburg, des Diözesancaritasverbandes und der Caritasverbände Wies­baden und Frankfurt sowie der SkF-Ortsvereine Frankfurt und Mainz. Vom Gesamt­verein in Dortmund kam die Bundesvorsitzende des SkF, Frau Dr. Anke Klaus, zur Feier nach Wiesbaden. Frau Prof. Reinhild Schäfer, Fachbereich Sozialwesen an der Hochschule Rhein-Main, hielt den Festvortrag "Über die Bedeutung Früher Hilfen".

In Gleiwitz / Oberschlesien war Ingrid Abel geb. Schmidt als ältestes von 3 Kindern in einem großbürgerlíchen Haushalt aufgewachsen; der Vater (+ 1941) war Rechts­anwalt und Notar, die Mutter Musiklehrerin. Im Januar 1945 wurde die Familie aus der Heimat vertrieben und ließ sich in der Nähe von Hof / Bayern, nieder; wo der Bruder der Mutter als Lazarettarzt tätig war. Dessen Vorbild folgend, studierte Ingrid Abel Medizin in Hamburg, Heidelberg und Mainz, nachdem sie im Alter von 17 Jahren die Abiturprüfung abgelegt hatte. Ingrid Abel absolvierte ihre Pflicht­as­sistentenzeit in Mainz und erhielt die ärztliche Approbation; 1960 schloss sie ihre Promotion ab. In Heidelberg lernte sie ihren späteren Ehemann, Prof. Dr. Hubert Abel, kennen. Die beiden heirateten 1956 und bekamen zwei Söhne und eine Tochter. Die Familie wohnte einige Jahre in Mainz, bis Prof. Dr. Abel Chefarzt der Inneren Medizin am St. Josefs-Hospital in Wiesbaden wurde.

Dr. Ingrid Abel trat 1996 in den SkF e.V. Wiesbaden ein und wurde noch im selben Jahr in den Vorstand gewählt. Von 2001 bis 2005 war Dr. Ingrid Abel die 1. Vor­sitzende des SkF e.V. Wiesbaden, in den Jahren zuvor und danach stellvertretende Vorstandsvorsitzende. Von 1998 bis 2009 vertrat sie als Vorsitzende des diöze­sanen Zusammenschlusses des SkF die Ortsvereine von Frankfurt und Wies­baden im Bistum Limburg und nahm als Mitglied des Zentralrats an zahlreichen Zentral­rats­sitzungen sowie später an Delegiertenversammlungen des SkF-Gesamt­vereins teil.

Dr. Ingrid Abel zeigte in ihrer Tätigkeit im SkF von Anfang an einen außerge­wöhn­lichen Einsatz und einen großen Ideenreichtum. Christlich-humanitäres Menschen­bild und bürgerschaftliches Engagement sind bei Dr. Ingrid Abel in vortrefflicher Weise vereint. So organisierte sie, bevor es die Wiesbadener Tafel e.V. gab, zusammen mit ihrem Mann eine Brot-Verteilaktion im Roncallihaus. Frau Dr. Abel hat ein feines Gespür für die Not anderer, für das Gemeinwohl, für soziale Miss­stände. Und sie versteht es immer wieder, Andere für ihre Ideen und für die Projekte des SkF zu begeistern. Sie ist eine Netzwerkerin im besten Sinne und überzeugende Fundraiserin. Für die vom SkF e.V. Wiesbaden 2008 gegründete unselbständige Stiftung "Hoffnung und Halt" (unter dem Dach der "Caritas-Stiftung in der Diözese Limburg") fand sie den passenden Namen und bemüht sich nach wie vor mit Erfolg um eine Vermehrung des Grundkapitals. In der gemeinnützigen GmbH Jugendhilfezentrum Johannesstift, dessen alleiniger Gesellschafter der SkF e.V. Wiesbaden ist, engagiert sich Dr. Ingrid Abel mit Sachverstand und Empathie.

Müttern und Kindern in Not fühlte und fühlt sich Dr. Ingrid Abel stets verbunden, auch eingedenk dessen, dass sie 1945 nach der Flucht ihrer Familie selber bitteren Mangel zu erfahren hatte. Anstelle von Geburtstagsgeschenken bat sie deshalb um eine Spende für den SkF AnziehTreff am Schulberg, in welchem Mütter in finan­zieller Notlage kostenlos gespendete, gut erhaltene oder neue Schwanger­schafts­kleidung, Babyerstausstattung, Kinder­kleidung, Babybedarfsartikel, Spielsachen, und Anderes erhalten. Das Angebot wird von Familien aus über 90 Ländern genutzt und steht selbstverständlich auch Asylbewerbern und bedürftigen Flüchtlings­familien zur Verfügung.

Im Herbst 2011 schied Dr. Ingrid Abel aus dem Amt der stellvertretenden Vor­stands­vorsitzenden aus, um seitdem als Kooptierte gemäß §11(3) der Orts­vereins­satzung weiterhin im Vorstand mitzuarbeiten. Für ihre Verdienste erhielt Dr. Ingrid Abel die - nach der Begründerin des SkF benannte - Agnes-Neuhaus-Medaille sowie die Silberne Ehrennadel des Gesamtverbandes des Sozialdienstes katholischer Frauen, die höchste Auszeichnung, welche auf Diözesanebene enga­gierten Ehrenamtlichen im SkF verliehen werden kann. 2011 erhielt Dr. Ingrid Abel aus der Hand des Oberbürgermeisters die Bürgermedaille der Landeshauptstadt Wiesbaden in Silber.

Von Agnes Neuhaus stammt der Satz "Es ist unendlich viel zu machen und zu helfen, wenn nur jemand da ist, der es tut." Frau Dr. Ingrid Abel tut es! Der SkF e.V. Wiesbaden und das Jugendhilfezentrum Johannesstift haben Frau Dr. Ingrid Abel sehr viel zu verdanken.

Dorothea Gruß
Vorstandsvorsitzende des SkF e.V. Wiesbaden







Pressemitteilung
31.03.2014 – korrigierte Fassung v. 06.04.2014

Neue Geschäftsführung beim Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Wiesbaden
(Foto: SkF Wiesbaden)
Der Vorstand des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) e.V. Wiesbaden freut sich, dass Frau Dr. Marina Schmitt seit Mitte März die Aufgabe der hauptamtlichen Geschäftsführerin übernommen hat. Die vielfältigen Aufgaben und zunehmenden Herausforderungen, die die Leitung des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Wiesbaden an den ehrenamtlich tätigen Vorstand stellt, hatten diesen dazu veranlasst, die Position einer hauptamtlichen Geschäftsführerin einzurichten.

Frau Dr. Schmitt ist Psychologin und Gerontologin und verfügt über vielfältige Erfahrungen im Bereich der Geschäftsführung. Neben der Entlastung des Vorstandes von Routineaufgaben wird sie diesen dabei unterstützen, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des SkF e.V. Wiesbaden zu stellen.

Gemeinsames Ziel ist es, weiterhin passgenaue Beratungs- und Hilfsangebote für Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien zur Verfügung zu stellen und diese zukünftig noch weiter auszubauen. Frau Dr. Schmitt freut sich auf ihre neue Aufgabe beim Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Wiesbaden und die vielen neuen Begegnungen und Kontakte.

Der SkF unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in bundesweit 146 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 37 Frauenhäuser, 36 Kindertageseinrichtungen, 34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 37 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

Der Vorstand
Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Ortsverein Wiesbaden Platter Straße 80 65193 Wiesbaden
T. (0611) 95 28 7-15/21 F. (0611) 95 28 7-22
vorstand@skf-wiesbaden.de
www.skf-wiesbaden.de








Pressemitteilung
des SkF Gesamtvereins e.V.
21.03.2014

Agnes Neuhaus
Eine Frau geht ihren Weg

Anlässlich des 160. Geburtstages der sozialengagierten Politikerin Agnes Neuhaus gedenkt der Sozialdienst katholischer Frauen heute seiner Verbandsgründerin.

Dortmund, 21.03.2014. Am kommenden Montag vor 160 Jahren wurde Agnes Neuhaus in Dortmund geboren. Nach Studium, Heirat und Geburt dreier Kinder widmete sich Agnes Neuhaus zunächst intensiv der Armenfürsorge. Ihr Engagement weitete sie schnell aus. So richtete sie ihr Augenmerk zunehmend auf Mädchen und Frauen in der Prostitution, widmete sich ledigen Müttern und Schwangeren und gründete Ausbildungsstätten für Pflegerinnen und Fürsorgerinnen.

"Herr Propst, das können wir beide auf die Dauer nicht leisten, wir müssen einen Verein gründen."
In der Überzeugung, dass man sich bei den vielen Aufgaben zusammenschließen muss, sich austauschen und in Kirche und Welt engagiert auftreten muss, gründete Neuhaus 1899 zunächst den Verein vom Guten Hirten. Sie schuf weitere Zusammenschlüsse von Wohlfahrts- und Fürsorgevereinigungen und wirkte u. a. im Zentralvorstand des Deutschen Caritasverbandes und des Katholischen Deutschen Frauenbundes mit.

"Die moderne Frauenbewegung verlangt für das weibliche Geschlecht mehr Wissen, mehr Verantwortlichkeitsgefühl, mehr Gelegenheit, die Kräfte zu regen, mehr Lebensinhalt."
Als eine der ersten Frauen war Agnes Neuhaus landes- und bundespolitisch sehr engagiert. So war sie neben Ihrem Mandat in der Weimarer Nationalversammlung und im Deutschen Reichstag auch Vorstandsmitglied der Zentrumspartei in Westfalen und auf Reichsebene.

"In dem Augenblick, wo die Behörde bestimmt, ob wir existieren dürfen oder nicht, wo wir unter die behördliche Beaufsichtigung kommen, ist es mit der Reinheit und Feinheit des Klanges vorbei. Sie beruht auf der absolut freien Zusammenarbeit."
Als Reichstagsabgeordnete war sie maßgeblich an der Entstehung und dem Zustandekommen des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes beteiligt. Ihr großes Anliegen war dabei, die konfessionelle Jugendhilfe eigenständig zu gestalten, da sie sie als effizienter ansah, als die staatliche Fürsorge. Dem Staat sollte lediglich die Aufsicht übertragen werden. Dieser subsidiäre Ansatz, wie weitere Grundpfeiler prägen noch heute das Kinder- und Jugendhilfegesetz.

1944 starb Agnes Neuhaus und hinterließ einen tatkräftigen Frauenfachverband der Sozialen Arbeit, der sich mittlerweile auf das ganze Bundesgebiet ausgeweitet hatte und nach mehreren Namensänderungen 1968 zum Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) wurde.

"Jede liebevolle Tat wirkt irgendwie weiter, ob wir es beobachten oder nicht."
Heute engagieren sich an 150 Standorten in ganz Deutschland zahlreiche ehrenamtliche und berufliche Frauen und Männer im Sozialdienst katholischer Frauen. Auf dem Fundament der Gründerinnen aus den ersten Jahren, sind sie heute weiterhin in wichtigen Sozialen Feldern aktiv. Die Jugendhilfe, die Schwangerschaftsberatung, Betreuungsvereine, Adoptions- und Pflegekinderdienste, Frauenhäuser, Mutter-Vater-Kind-Einrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Schulen, sozial- und Erziehungsberatung, Hilfen für Prostituierte, Schuldner, Straffälligen- und Wohnungslosenberatung sind die Dienste, die heute im SkF geleistet werden. Natürlich hat sich in den Jahrzehnten viel verändert und der SkF entwickelt seine Dienste und Aufgaben immer weiter, um den aktuellen Herausforderungen begegnen zu können. Der Leitspruch von Agnes Neuhaus bleibt: "Es ist unendlich viel zu machen und zu helfen, wenn nur jemand da ist, der es tut".

Der SkF unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in bundesweit 146 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 37 Frauenhäuser, 36 Kindertageseinrichtungen, 34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 37 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

Nadine Mersch
Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V.
Geschäftsstelle
Agnes-Neuhaus-Straße 5
44135 Dortmund
T. +49 231 557026-25
F. +49 231 557026-60
pressestelle@skf-zentrale.de
www.skf-zentrale.de
www.facebook.com/SkF.de



Foto:
http://www.skf-zentrale.de/shared_data/forms_layout/pfskf/398430_Agnes_Neuhaus_PM_Web.jpg

Text als PDF-Datei

Vorsitzende: Dr. Anke Klaus
Stellv. Vorsitzende: Gabriele Hund-Martin
Vereinsregister: Amtsgericht Dortmund
Registernummer: VR 1740
Steuer-Nr. 314/5702/0089








Pressemitteilung
30.10.2013

Wechsel im Vorstand des Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Wiesbaden


Von links nach rechts:
Dr. Ingid Abel, Dorothea Gruß, Erika Nehrkorn, Martina Schmidt, Ulrike Poli;
Foto: SkF Wiesbaden, Katharina May












Pressemitteilung zum
26.10.2011

Dr. Ingrid Abel
15 Jahre im Vorstand des SkF e.V. Wiesbaden

Am 26. Oktober 2011 schied Dr. med. Ingrid Abel, geb. Schmidt, nach 15- jähriger Tätigkeit auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand des SkF e.V. Wiesbaden aus. 1996 war sie in den SkF e.V. Wiesbaden eingetreten und noch im selben Jahr in den Vorstand gewählt worden. Von 2001 bis 2005 war Dr. Ingrid Abel die 1. Vorsitzende des SkF e.V. Wiesbaden, in den Jahren zuvor und danach Stellvertretende Vorstandsvorsitzende. Von 1998 bis 2009 vertrat sie als Vorsitzende des Diözesanen Zusammenschlusses des SkF im Bistum Limburg die Ortsvereine von Frankfurt und Wiesbaden und nahm als Mitglied des Zentralrats an zahlreichen Zentralratssitzungen des SkF-Gesamtvereins teil.


Bischof Prof. Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst und
Dr. Ingrid Abel am 4. Febr. 2009 im Bischöflichen Ordinariat in Limburg.
(Foto: Knud W. Schmitt)

In Gleiwitz / Oberschlesien war Ingrid Abel als ältestes von 3 Kindern in einem großbürgerlíchen Haushalt aufgewachsen; der Vater (+ 1941) war Rechtsanwalt und Notar, die Mutter Musiklehrerin. Im Januar 1945 wurde die Familie aus der Heimat vertrieben und ließ sich in der Nähe von Hof / Bayern, nieder; wo der Bruder der Mutter als Lazarettarzt tätig war. Dessen Vorbild folgend, studierte Ingrid Abel Medizin in Hamburg, Heidelberg und Mainz, nachdem sie im Alter von 17 Jahren die Abiturprüfung abgelegt hatte. Ingrid Abel absolvierte ihre Pflichtassistentenzeit in Mainz und erhielt die Ärztliche Approbation; 1960 schloß sie ihre Promotion ab. In Heidelberg lernte sie ihren späteren Ehemann, Prof. Dr. Hubert Abel, kennen. Die beiden heirateten 1956 und bekamen zwei Söhne und eine Tochter. Die Familie wohnte einige Jahre in Mainz, bis Prof. Dr. Abel Chefarzt am St. Josefs-Hospital in Wiesbaden wurde.

Dr. Ingrid Abel zeigte in ihrer Tätigkeit im SkF von Anfang an ein sehr großes Engagement und einen außergewöhnlichen Einsatz. So organisierte sie, bevor es die Wiesbadener Tafel e.V. gab, zusammen mit ihrem Mann eine Brotverteilaktion im Roncallihaus und nutzte ihre weitläufigen Verbindungen, um sehr erfolgreich Spenden für den SkF e.V. Wiesbaden einzuwerben, wobei sie sich weder vor Sammelbüchsenaktionen nach Modenschauen, noch vor persönlichen Vorsprachen bei Politikern, Unternehmern und anderen gutsituierten Bürgern der Stadt scheute. Für die vom SkF e.V. Wiesbaden 2008 (unter dem Dach der „Caritas-Stiftung in der Diözese Limburg“) gegründete unselbständige Stiftung „Hoffnung und Halt“ fand sie den passenden Namen und bemühte sich auch hier mit Erfolg für den steten Zuwachs des Grundkapitals.

Dr. Ingrid Abel lagen die Einrichtung und der Ausbau des SkF AnziehTreffs besonders am Herzen; Müttern und Kindern in Not fühlte sich Dr. Ingrid Abel stets verbunden, auch eingedenk dessen, dass sie 1945 nach der Flucht ihrer Familie selber bitteren Mangel zu erfahren hatte.

Während ihrer Tätigkeit als Vorstandsvorsitzende wurde 2003 die Aktion Moses Wiesbaden eröffnet, deren Gründung Dr. Ingrid Abel mit Weitblick und Umsicht vorantrieb. Für die Öffentlichkeitsarbeit gewann sie über ein Dutzend Ladenbesitzer, welche Werbematerialien auslegten und sog. Stopper mit Plakaten der Aktion Moses Wiesbaden vor ihren Läden aufstellten.

Durch ihre herzliche und mitreissende Art gelang es Dr. Ingrid Abel, zahlreiche neue Vereinsmitglieder für den SkF e.V. Wiesbaden zu gewinnen.

Dr. Ingrid Abel zeichnet sich durch einen wachen Verstand, schnelle Auffassungsgabe und einen kritischen Blick aus. Sie denkt praxis- und zielorientiert und findet so schnell pragmatische Lösungen. Sie weiß ihre Meinung zu vertreten und versteht es, andere zu überzeugen.

Von den Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle des SkF e.V. sowie dem Team der Jugendhilfezentrum Johannesstift GmbH wird sie als vertrauenswürdige, lebenskluge und hilfsbereite Vorstandsfrau geschätzt. Sie bringt ihre Kompetenz und ihre fachlichen und zeitlichen Ressourcen in besonderer Weise auch in den administrativen Teil der Vorstandsarbeit ein.

Aus privaten Gründen wünschte Dr. Ingrid Abel im Rahmen der Mitgliederversammlung des Jahres 2011 aus dem Amt der Stellvertretenden Vorsitzenden auszuscheiden, wobei sie ihre Bereitschaft erklärte, sich zukünftig als Kooptiertes Vorstandsmitglied ehrenamtlich einzubringen. Mit Martina Schmidt, geb. Bannert, stand für die Nachwahl gem. § 11 (4) der Ortsvereinssatzung eine engagierte und dank ihrer Kooptation im Jahre 2010 bereits gut eingearbeitete Nachfolgerin bereit.

Durch einen Trauerfall im engsten Familienkreis konnte Dr. Ingrid Abel auf der Mitgliederversammlung am 26. Oktober 2011 nicht persönlich aus dem Amt der Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden verabschiedet werden, so dass auch ihre Ehrung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden musste.

Dr. Ingrid Abel wandte sich an die Gäste der Mitgliederversammlung, die Kolleginnen und Mitarbeiterinnen in einem Brief, welcher verlesen wurde und aus welchem abschließend zitiert sei:

"Die Zeit im SkF Wiesbaden ist zu einer wichtigen, tragenden Speiche in meinem Lebensrad geworden. Es waren schöne Tage, auf die ich gerne zurückblicke." ... "Auch in Zukunft wird mir durch die SkF-Radspeiche Stabilität und Stärke, Halt und Hoffnung zuteil werden. Im gemeinsamen sozialen Handeln, im Miteinanderreden und Miteinanderbeten - besonders während der Exerzitien - erkannte ich mit immer größer werdender Gewissheit, Gott als Mittelpunkt meines Lebensrades zu haben. Das hilft!"

Dorothea Gruß, SkF e.V. Wiesbaden







Pressemitteilung zum
11. November 2010

SkF FamilienTreff
Grußwort von Herrn Hartmann-Lichter vom Caritasverband zur Eröffnungsfeier am 11. November 2010



Sehr geehrte Damen des SkF Vorstandes in Wiesbaden,
sehr geehrter Herr Stadtdekan Rösch,
sehr geehrte Frau Bürger,
sehr geehrte Damen und Herren,

        ich darf Ihnen die allerbesten Wünsche des Diözesancaritasverbandes Limburg, besonders auch von Herrn Diözesancaritasdirektor Dr. Hejo Manderscheid und von Frau Angelika Kennel, der Geschäftsbereichsleiterin Soziale Dienste und Einrichtungen, überbringen, die leider heute nicht persönlich Ihrer Einladung folgen konnten.

Für die Caritasstiftung in der Diözese Limburg ist Herr Pfarrer Geil, Vorsitzender der Caritasstiftung und Herr Millies, Geschäftsführer der Stiftung und Finanzdirektor des Diözesencaritasverbandes anwesend und haben Ihnen ihre Wünsche auch schon persönlich übermitteln können.

Der Sozialdienst katholischer Frauen in Wiesbaden buchstabiert seine SkF-Initialen mit
                                S wie sozial
                                K wie kreativ
                                F wie flexibel
und selbstverständlich immer auch katholisch.

Sozial, kreativ und flexibel sind Eigenschaften, die es braucht, um voranzugehen und auf der Seite derer zu stehen, für die Sie als Frauenfachverband da sind und da sein wollen.

Leo Tolstoi hat einmal gesagt: Alle glücklichen Familien gleichen einander. Jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Art unglücklich.
Was bedeutet dieses Zitat für die Arbeit des SkF?

Dort, wo Familien unglücklich sind, wo sie Hilfe und Unterstützung benötigen, da versucht der SkF Wiesbaden mit einem an den Bedarfen der Familien orientierten Angebot, die passgenaue Hilfe zu organisieren, um das Unglück der Not zu lindern.

Auf der Hompage www. skf-wiesbaden. de finden Sie, sehr geehrte Damen und Herren, die Bausteine der Arbeit des SkF Wiesbaden.
Mit der Eröffnung des SkF FamilienTreff fügen Sie einen neuen Baustein hinzu und so, wie ich den SkF kenne, wird es vermutlich nicht der letzte Baustein sein, denn Ihr langjähriges Engagement für Kinder, Jugendliche, Frauen und deren Familien zeugt von einer positiven Unruhe, um auch dort zu sein, wo die Menschen Sie brauchen.

Ich habe mal einen Blick in die Statistik der Schwangerenberatung des SKF geworfen:
Auffallend ist u. a., dass ein Drittel der Ratsuchenden Zukunftsängste benennen, jede siebte Ratsuchende ist alleinerziehend und damit besonders armutsgefährdet, rund 77 % sind auf SGB II-Leistungen angewiesen und knapp 60 % haben keine Ausbildung.

Mit den niedrigschwelligen und präventiven Angeboten des SkF FamilienTreff, bieten Sie werdenden Müttern und jungen Familien Unterstützung bei der Bewältigung des Familienalltages, des Familienlebens an. Damit ist der SkF wichtiger Teil einer Präventionskette in Wiesbaden.

Mit dem SkF FamilienTreff und der Teilnahme am Bundesprojekt „Frühe Hilfen in der Caritas“ nehmen sie den Ansatz zur frühen Unterstützung und Förderung junger Familien mit deren Kleinkindern sozial, kreativ und flexibel auf.

Wir, vom Diözesancaritasverband, sind sehr froh darüber, wie Sie als Projektteilnehmerinnen die Möglichkeiten des Projekts ergreifen und auch die Stiftungsmittel zielgerichtet einsetzen. Die anwesenden Netzwerkpartnerinnen zeugen von dieser positiven Entwicklung.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir wissen alle, solche Angebotsentwicklungen, solche neuen Projekte, brauchen viele Voraussetzungen – Sie brauchen aber zu allererst ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen, die in unserer christlichen Tradition dort sein wollen, wo die Menschen uns brauchen.

Hierfür danke ich Ihnen im Namen des Diözesanverbandes ganz herzlich und wünsche Ihnen für Ihre Arbeit Kraft und Gottes Segen.
Vielen dank für Ihre Aufmerksamkeit!


Es gilt das gesprochene Wort.
Caritasverband für die Diözese Limburg e.V.
Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Jürgen Hartmann-Lichter
Graupfortstraße 5
65549 Limburg / Lahn
Phone: 06431 – 997 202








Pressemitteilung
05.05.2010

Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst auf Visitation beim SkF Wiesbaden



Von links: Ralf Gisi (Geschäftsführer der JHZ Johannesstift GmbH), Miryam M. Artschwager (kooptiertes Vorstandsmitglied des SkF Wiesbaden), Bischof Prof. Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, Dr. Ingrid Abel (Stellvertr. Vorstandsvor­sitzende des SkF Wiesbaden), Pfarrer Knud W. Schmitt (Geistlicher Beirat des SkF Wiesbaden), Dorothea Gruß (Stellvertr. Vorstands­vor­sitzende des SkF Wiesbaden), Erika Nehrkorn (Vorstandsvorsitzende des SkF Wiesbaden)
(Foto: Lothar Öhler)

Am 5. Mai 2010 besuchte Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst den Sozialdienst katholischer Frauen in Wiesbaden. Er nahm sich mehr als zwei Stunden Zeit, um die Beratungsstelle des SkF, das Mutter-Vater-Kind-Haus des Jugendhilfezentrums Johannesstift und die neuen Räumlichkeiten des SkFAnziehTreffs kennenzulernen. Der Besuch erfolgte im Rahmen einer Reihe von Visitationen, während welcher der Limburger Bischof Wiesbadener Kirchengemeinden und Einrichtungen der katholischen Verbände persönlich aufsuchte. Nach einem ersten kurzen Blick auf die Liegenschaften des SkF in der Platter Straße (dabei entstand das Gruppenbild im Hof des JHZ Johan­nesstift ) informierte sich Bischof Dr. Tebartz-van Elst über die Beratungsstelle des SkF; Mitarbeiterinnen berichteten sehr anschau­lich über die Schwangerenberatung, die Arbeit der Alleinerzie­henden­gruppe und des SkF JungeMütterTreffs "MoBiLe", über die Aktion Moses Wiesbaden, die Hilfen für Frauen in Not, die Betreuungen nach dem BtG, die Mediation und die Möglichkeit der Ableistung gemein­nütziger Arbeit im Rahmen der Jugendgerichtshilfe. Bischof Dr. Tebartz-van Elst merkte an, dass er die Arbeit des SkF bereits in seinem Geburtsort Kevelaer und während seiner Tätigkeit als Dom­vikar und späterer Weihbischof im Bistum Münster kennen- und schätzen gelernt habe. Er zeigte sich erfreut über das breite Angebot der unterschiedlichen Hilfen, welche der SkF Wiesbaden anbieten kann, auch dank der Vergabe von Mitteln aus dem Bischöflichen Hilfsfond, durch welche einer großen Zahl von schwangeren Frauen und deren Familien Unterstützung erfährt. Wichtig war dem Bischof die Nachhaltigkeit der Hilfen; neben der finanziellen Unterstützung bietet der SkF Wiesbaden psychosoziale Beratung und langfristige Begleitung der Mütter und ihrer Kinder und Partner an. Im Anschluss besichtigte Bischof Dr. Tebartz-van Elst das Mutter-Vater-Kind-Haus des Jugendhilfezentrums Johannesstift und schaute einer jungen Frau über die Schulter, welche sich unter der Anleitung einer Hauswirt­schafterin bemühte, Spargelstangen für ein Hühnerfrikassee kleinzu­schneiden. Zum Abschluss der Visitation fuhr Bischof Dr. Tebartz-van Elst in den SkF AnziehTreff, welcher an seinem neuem Standort am Schulberg 27 - getreu dem Leitspruch von 1998 "Wir lassen sie nicht allein" - eine Kleidertauschbörse mit praktischen Hilfen, Informationen und der Möglichkeit zu sozialen Kontakte ver­bindet. Dabei war sich der Bischof nicht zu schade, bis in den Keller des mit Hilfe des Bistums Limburg renovierten SkF­Anzieh­Treffs zu steigen, um die dort unterge­brachten Kleinmöbel und Kinderwagen zu besichtigen. Bischof Dr. Tebartz-van Elst nahm sich die Zeit, um mit einigen Müttern und Ehren­amtlichen zu sprechen und sich das Konzept des SkF­Anzieh­Treffs durch die Leiterin erläutern zu lassen. Er würdigte die Arbeit der ehren­amtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne deren enga­gierten, selbstlosen Einsatz der SkFAnziehTreff nicht existieren könnte. Zum Abschied sagte der Bischof seine Unterstützung für die Arbeit des SkF Wiesbaden im Rahmen der Möglichkeiten des Bistums auch in Zukunft zu.                                                                                
  
Dorothea Gruß, SkF e.V. Wiesbaden







Pressemitteilung

Umzug beendet – Mehr Platz für gespendete Kleidung
Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Wiesbaden feiert die Neueröffnung und Segnung des SkF AnziehTreffs

„Der Umzug ermöglicht konzeptionelle Verbesserungen – mehr Raum für Frauen, Kleider und Beratung –, die wir uns schon lange wün­schen“, so Erika Nehrkorn, Vorstandsvorsitzende vom Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF). Der gemeinnützige Frauenfachver­band unterstützt in Wiesbaden seit nunmehr 102 Jahren Frauen und ihre Kinder/Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Bera­tung und Hilfe angewiesen sind. Bereits die Gründerinnen erkannten, dass es Notsituationen gibt, die besonders Frauen und Kinder betreffen.

Die Initialen SkF könnten auch für „sozial, kreativ, flexibel“ stehen. Sozial – das war das Anliegen bereits bei der Gründung, Kreativität ist in Zeiten von Hartz IV unabdingbar und flexibel müssen die haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen ohnehin sein, um auf Notsituationen der Klientinnen angemessen, schnell und unbürokratisch reagieren und helfen zu können.

Der SkF bietet neben Schwangerenberatung und gesetzlicher Betreu­ung auch frühe Hilfen für junge Familien, MoBiLe – ein Treff für junge Mütter von 14 bis 21 Jahren, Mediation, Trennungsberatung, Treffpunkt für allein erziehende Frauen, LoveTalk – sexualpädago­gischen Unter­richt, Lichtblick – ein besonderes Hilfeangebot für schwan­gere Studie­rende in Wiesbaden und eben den SkF Anzieh­Treff, ein Ort, an dem sich praktische Hilfen, Informationen und soziale Kontakte zu einer konkreten Unterstützung für Frauen ver­binden.

Die heutige Neueröffnung mit Segnung durch Stadtdekan und Domka­pitular Dr. Johannes zu Eltz nimmt Erika Nehrkorn, Vorstands­vor­sit­zende des SkF, zum Anlass „besonders die heute anwesenden Ehren­amtlichen, ohne deren engagierten, selbstlosen Einsatz diese Ein­richtung nicht existieren könnte“, zu würdigen. Sie sind es, die die freundliche und wertschätzende Atmosphäre prägen und mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Kenntnissen auf die vielfältigen Nöte selbst in verschiedenen Sprachen reagieren.

Mit dem Umzug an den Schulberg 27 wagt der SkF einen großen und mutigen Schritt: 1998 startete das Projekt SkF AnziehTreff unter der Regie der Dipl.-Sozialpädagogin Ingrid Lichter in einem kleinen Raum im SkF Stammsitz in der Platter Straße 80, wo gespendete Baby- und Kinderbekleidung sowie -zubehör an bedürftige Familien kostenlos aus­gegeben wurde. 2001 erfolgte der Umzug in die Friedrichstraße. Da der Unterstützungs- und Beratungsbedarf stetig stieg – von 700 Besucherinnen in 2001 auf 2080 im letzten Jahr – reichten auch dort die räumlichen Kapazitäten nicht mehr aus, zumal ein längst not­wen­diger Beratungsraum fehlte.

Durch die neuen Räumlichkeiten bieten sich mehr Möglichkeiten, auf die konkreten Nöte der einzelnen Familien einzugehen – neben der An­nahme und Ausgabe der Sachspenden und größerer Lagerkapazität gibt es mehr Möglichkeiten zu individuellen Gesprächen und sozialen Kontakten.

Das Angebot richtet sich an Frauen, die zuvor eine der Wiesbadener Schwangerenberatungsstellen aufgesucht hatten, an Frauen, die im Frauenhaus leben, von Kirchengemeinden geschickt werden oder auf Vermittlung der Sozialpädagogischen Familienhilfe des Caritasver­ban­des und der Stadt kommen.

Im SkF AnziehTreff erhalten diese Frauen gegen Vorlage einer Be­rech­tigungskarte kostenlos „alles rund ums Baby und Kind“. Gespen­dete Baby- und Kinderkleidung bis Größe 176, aus denen „die Kleinen rausgewachsen“ sind, werden, falls noch gut erhalten, zurück­gebracht und gegen passende getauscht. Während der Öffnungs­zeiten – Diens­tag: 13:00 - 17:00 Uhr, Mittwoch und Donnerstag: 9:30 - 17:00 Uhr – können auch die Kleider- und Sachspenden abgegeben werden.

„Der Leitspruch von 1998: Wir lassen Sie nicht allein“, so Ingrid Lichter, „hat uns durch die ganzen Jahre getragen. Ziel ist und bleibt es, den Frauen und ihren Familien das Leben ein wenig leichter zu machen“.

So leistet der SkF e.V. mit seinen Einrichtungen weiterhin einen Bei­trag zum sozialen Leben in Deutschland. Dass es Vereine wie den SkF gibt, ist ein Segen für viele Menschen in unserer Gesellschaft, dennoch ist und sollte es ein Anliegen dieser Gesellschaft sein, eine Zukunft zu gestalten, in der solche Hilfen wie ein SkFAnziehTreff nicht mehr nötig sind, um Menschen adäquat zu versorgen. Es ist schön, dass wir helfen können, noch besser wäre es aber, wenn wir gar nicht erst gebraucht würden.

Gerne nimmt der SkF AnziehTreff gespendete, gut erhaltene oder neue Schwangerschaftskleidung, Babyerstausstattung, Kinderkleidung bis Größe 176, Babybedarfsartikel, Spielsachen, Kinderfahrräder, Roller, Kinderwagen, Kinderbetten entgegen.

Spendenkonto:
Wiesbadener Volksbank
Konto: 55 44 05
BLZ: 510 900 00
Kennwort: SkF AnziehTreff

Hinweis für die Redaktionen:
Ansprechpartnerin für Fragen:
Ingrid Lichter
SkF AnziehTreff
T. 0611 / 30 888 44
ingrid.lichter@skf-wiesbaden.de








Pressemitteilung zum
05.12.2008

Erika Nehrkorn
Bundesverdienstkreuz für die Vorsitzende des SkF e.V. Wiesbaden


Erika Nehrkorn, langjährige Vorsitzende der Ortsgruppe Wiesbaden des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) e.V., erhielt am 5. Dezember 2008 im Schloß Bellevue in Berlin von Bundespräsident Horst Köhler im Rahmen einer Feier zum Tage des Ehrenamtes das Bundesverdienstkreuz am Bande.



Der Bundespräsident, der diese Ehrung nur selten persönlich verleiht, würdigte damit Nehrkorns langjährige ehrenamtliche Tätigkeit, die sich neben ihrer Arbeit für den SkF e.V. u.a. auch noch auf die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft und den Verein für Straffälligenhilfe Wiesbaden e.V. erstreckt.

Der SkF unterstützt und fördert seit über 100 Jahren in Wiesbaden Not leidende Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien und verfügt in seiner Einrichtung in der Platter Straße in Wiesbaden und an ver­schiedenen anderen Standorten über ausgezeichnete Möglichkeiten zur gezielten Durchführung seiner Förderungsmaßnahmen.

„Ich bin sehr glücklich darüber, daß der Bundespräsident mir diese Auszeichnung persönlich verliehen hat“, sagte Nehrkorn. „Ich widme den Orden den vielen MitarbeiterInnen und Unterstützern des SkF, ohne deren Engagement unsere erfolgreiche Tätigkeit seit 1907 nicht möglich gewesen wäre“, erklärte Nehrkorn weiter. Befragt nach den Plänen des SkF wies Nehrkorn darauf hin, daß die Planung einer Kita auf dem Grundstück des SkF an der Platter Straße intensiv vorange­trieben werde. „Wir wollen nicht einfach in Wiesbaden eine weitere Kita errichten, sondern sie im katholischen Geist auf die intellektuelle, musische und sportliche Förderung der Kinder ausrichten und uns durch flexible und elternfreundliche Öffnungszeiten auszeichnen“, meinte Nehrkorn.







Pressemitteilung
21.05.2007

100 Jahre Sozialdienst katholischer Frauen (SkF)

Der SkF feiert in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen und lud am Samstag 12.05.2007 zum Tag der offenen Tür – Tag der Begegnung in den SkF AnziehTreff ein.

Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Gäste in angenehmer Atmosphäre über die Arbeit des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF) informieren. Die Kinder nutzten die vielfältigen Angebote wie Dosenwerfen, Tombola, Schminken, Plauschen und Spielen und fühlten sich dabei sehr wohl. Wie der Name schon sagt, ist der SkF AnziehTreff auch ein Ort, um soziale Kontakte herzustellen, verbunden mit einer konkreten Unterstützung durch die Vergabe von Kinder­kleidung und Kinderzubehör.

Ergänzend zum Beratungsangebot des SkF für Schwangere wurde der SkF AnziehTreff im April 2001 in der Friedrichstrasse 30 in Wiesbaden eröffnet.

Mütter in finanzieller Notlage können gegen Vorlage einer Kundenkarte, die ihnen von einer Beraterin ausgehändigt wird, im Rhythmus von sechs Wochen kostenlos gespendete neue oder gut erhaltene Schwangerschaftskleidung, Babyerstausstattung, Kinderkleidung bis Größe 140 sowie Babyzubehör und Spielsachen erhalten.

Zur Zeit arbeiten im SkF AnziehTreff ehrenamtlich 38 Frauen und ein Mann zusammen mit einer hauptamtlichen Sozialpädagogin, die die Mütter bedienen, beraten und mit den Kindern spielen.

Diese Hilfeleistung ist ausschließlich eine ergänzende Maßnahme zu allen anderen sozialen Unterstützungen. In 2006 nahmen 1948 mal Mütter aus 52 Ländern das Hilfsangebot in Anspruch. Um es aufrecht erhalten zu können, ist der SkF immer wieder auf Sach- und Geld­spenden angewiesen. Mit den zweckgebundenen Geldspenden werden Babyerstausstattungen, Zwillings- und Geschwisterkinder­wagen gekauft, da diese als Sachspenden nur sehr selten erhältlich sind.

Weitere Informationen über die Arbeit des SkF erhalten Sie von Ingrid Lichter, Telefon 0611 95 28 712, E-Mail ingrid.lichter@skf-wiesbaden.de. Haben Sie Zeit und Lust, das ehrenamtliche Team zu unterstützen, die MitarbeiterInnen freuen sich über Ihren Besuch.

Noch ein Hinweis zum Schluss: Am Donnerstag, dem 05.07.2007 findet im Sozialdienst kath. Frauen und Johannesstift in der Platter Str. 72 - 80 eine zentrale Festveranstaltung statt mit nachfolgendem Sommerfest von 14 bis 18 Uhr.

Dazu laden wir Sie herzlich ein!







Pressemitteilung
14.03.07

Fraport AG überreicht Spendenscheck an SkF AnziehTreff

Wiesbaden, 14.03.07 - Simone Zilg von der Fraport AG hat einen Scheck in Höhe von € 2.000 an Erika Nehrkorn, die Vorstandsvor­sitzende des SkF, und Ingrid Lichter, die Leiterin des SkF AnziehTreff, übergeben. Dank dieser Spende kann ein Teil der Mietkosten für die Räume in der Wiesbadener Innenstadt gedeckt werden. Im April 2001 wurde der SkF AnziehTreff des Sozialdienst katholischer Frauen in der Friedrichstraße 30 eröffnet. Hier werden gespendete Baby- und Kinder­kleidung bis Größe 140, Kindermöbel und -wagen sowie Spiel­sachen kostenlos an notleidende Frauen abgegeben. Alle 6 Wochen erhalten die Mütter für ihre Kleinen im Tausch gegen zu klein gewor­denen Sachen passende Kleidung und vieles mehr. Außerdem gibt der SkF AnziehTreff den Müttern Gelegenheit zur Kommunikation, sie finden Antworten auf ihre Fragen und unterstützen sich gegen­seitig. In 2006 nahmen 1948 mal Mütter die Hilfe in Anspruch. Die Hilfe wird unabhängig von Religion und Herkunft geleistet. Dies ist nur möglich durch den unermüdlichen Einsatz von 34 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, deren unterschiedliche Lebens- und Berufserfahrung dazu beiträgt, dass immer für die vielen Fragen eine passende Ansprechpartnerin (oder ein Ansprechpartner) gefunden wird.

Da dieses Projekt nicht allein aus den laufenden Landeszuschüssen finanziert werden kann, ist der SkF AnziehTreff auf Spenden ange­wiesen. Diese Einrichtung hat 2006 im Vergleich zum Vorjahr einen Klientinnen-Zuwachs von 40% zu verzeichnen, woraus deutlich wird, wie dringend die Hilfe benötigt wird. Die Öffnungszeiten wurden aus diesem Grunde bereits ausgeweitet.

Das Projekt SkF AnziehTreff ist ein Teilbereich des umfassenden Angebotes des Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Wiesbaden, eines Frauenfachverbandes, der sich seit 100 Jahren für Kinder, Jugendliche, Frauen und deren Familien einsetzt. Gemäß dem Leit­spruch "Wir lassen Sie nicht allein" erhalten die Mütter während und nach der Schwangerschaft finanzielle Unterstützung und psycho­soziale Betreuung in der Beratungsstelle Platter Straße 80 in Wiesbaden. Weitere Angebote in diesem Sinne sind eine Alleinerz­iehenden-Gruppe sowie eine Junge-Mütter-Gruppe, die beide zur Reduzierung der Isolation der Mütter beitragen sollen. In der Fach­hochschule Wiesbaden werden schwangere Studentinnen beraten. Mit der Aktion Moses Wiesbaden wird gemeinsam mit anderen Organi­sationen in einer Tag- und Nacht-Telefonbereitschaft niedrig­schwellige und anonyme Beratung für Schwangere in besonderen Notsituationen angeboten, um Verzweiflungstaten wie heimliche Geburt, Aussetzung oder gar Kindstötung zu verhindern. Die Familien-Mediation hilft Paaren, sich fair zu trennen unter Berücksichtigung des Wohls der betroffenen Kinder. Der sexualpädagogische Unterricht hat zum Ziel, Jugendliche zu informieren und durch gezielte Aufklärung ungewollte Schwangerschaften bei Jugendlichen zu vermeiden.

etaillierte Informationen über die Arbeit des SkF erhalten Sie über www.skf-wiesbaden.de, persönlich von Ingrid Lichter, Telefon (0611) 97 287 12, oder durch eine Informationsmappe, die Ihnen zugeschickt werden kann.







Pressemitteilung

SKF Familien-Mediation - Konfliktlösung bei Trennung
"Wir wollen uns trennen, aber fair"

"Wir sind mit dieser Trennungssituation total überfordert", berichtet eine junge Frau, die sich kurz nach der Trennung von ihrem Mann an den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Wiesbaden gewendet hatte. "Dabei möchten wir doch beide, dass unsere Trennung fair abläuft, um besonders unser Kind zu schützen" betont der betroffene Ehemann. Seit zwei Jahren nun bietet sich der SkF Eltern als Vermittler oder "Mediator" bei Trennungen an. "Die wichtigste Grundvoraussetzung dafür, dass der SkF eine Vermittlerfunktion übernimmt", so Marita Welsch vom SkF, "ist die Bereitschaft zum Gespräch und zum Verhandeln." Die Diplom-Sozialarbeiterin weiß, dass den meisten Paaren viel daran liegt, ihrer Rolle als Mutter und Vater trotz der Trennung und gesetzlicher Sorgerechtsregelungen weiterhin gerecht zu werden. "Den Eltern fällt es in der Regel schwer, trotz der Kränkungen und Verletzungen, die sie durch ihren Partner erfahren haben, gerade diesen als den anderen Elternteil ihres Kindes anzuerkennen", fährt Welsch fort.

Aber nicht nur die Sorge um das Kind, der Unterhalt, das Besuchsrecht und die Ferienregelungen werden in der "Mediation" thematisiert; zentrale Punkte, die zur Sprache kommen, sind auch allgemeine Trennungsprobleme wie Aufteilung von Hausstand und Vermögen. Wichtig ist hierbei, dass die Vereinbarungen schriftlich festgehalten und einem unabhängigen Beratungsanwalt zur Prüfung vorgelegt werden. Die Paare verpflichten sich mit ihrer Unterschrift, Absprachen einzuhalten, was von der Mediatorin überprüft wird. Die Vermittlungsgespräche werden von einer Mediatorin durchgeführt, wobei fünf bis zehn Sitzungen à 60 bis 90 Minuten üblich sind. Als neutrale Person leitet sie das Gespräch, um eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen und darauf zu achten, dass Schuldzuweisungen und Anklagen unterbleiben. Zwar kann die Mediatorin keine Garantie für eine dauerhaft problemfreie Regelung bieten, wohl aber die verlässliche Zusage, dass die "Vermittlung" auch nach der Abschlussvereinbarung in Anspruch genommen werden kann.

Beim SkF übernimmt Marita Welsch die Funktion der Vermittlerin. Neben ihrer Tätigkeit als Beraterin für Schwangere absolvierte die Diplom-Sozialarbeiterin eine 2 1/2 jährige Ausbildung als Mediatorin. Die Erfahrung zeigt, dass sich die Zusammenarbeit mit einem zweiten Mediator sehr positiv auf das Gesprächsklima mit den Betroffenen auswirkt. Die vielen Anfragen nach Mediation beim SkF bekräftigen die Notwendigkeit dieser "Vermittlungsgespräche" und spiegeln die Bereitschaft aller Beteiligten wider, gemeinsam eine faire Lösung zu finden.

Kontakt:
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Platter Str. 80
5193 Wiesbaden
T. 0611-952870
Mediatiorin: Marita Welsch

Spendenkonto:
KTO: 4001313032
BLZ: 37060193
Pax Bank eG




Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0









































































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Stand: 16.10.2018




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